Volker Dreher

Ein klares Bekenntnis zur Region: Bei den Experten für Kunststoffe und Werkzeugbau

Kunststoff findet sich im Alltag überall: Nicht nur bei den Zahnbürsten, sondern auch bei Behältern in allen Größen, sowie bei Bauteilen für die Waschmaschine und Fahrzeugteilen. All das entwickelt und baut die GEK mbH im vogtländischen Oelsnitz. Der Betriebsleiter Volker Dreher ist bei den Vogtländern heimisch geworden.

Der gebürtige Schweizer ist im Schwarzwald aufgewachsen.

„Die Vogtländer und die Schwarzwälder haben viel gemeinsam: Sie sind ein Völkchen mit einer ähnlichen Mentalität, sie sind wohlüberlegt, sehr zuverlässig und naturverbunden. Es ist mir nicht schwergefallen, hier heimisch zu werden“, meint der 43-Jährige. Seit 2006 ist er im Vogtland und seit 2014 bei der GEK in Oelsnitz. „Ich habe mich hier unter meinem Vorgänger Günther Schneider eingearbeitet.“ Anfang 2015 übernahm er den Posten als Betriebsleiter – er ist vor Ort der Ansprechpartner bei der GEK. Eigentümer und Geschäftsführer ist Frank Pichler, dem Gesellschafter der Rudi Göbel Gruppe, zu der die GEK seit 2015 gehört.

Volker Dreher freut sich:

„Unsere Auftragslage ist sehr gut. Seit ich hier angefangen habe, konnte ich beobachten, wie unsere Mitarbeiter immer mehr wurden.“

In den letzten zwei Jahren sind sie um 24 Leute auf insgesamt 86 Beschäftigte angewachsen.

„Wir suchen schon wieder Auszubildende für nächstes Jahr“, meint Dreher. In Oelsnitz arbeiten Werkzeugmechaniker, Konstrukteure, Produktdesigner und andere Berufsgruppen. Der Betriebsleiter ergänzt weitere, beeindruckende Fakten: 35 Spritzgießmaschinen und 19 Werkzeugmaschinen stehen in den Produktionshallen, die sich insgesamt über eine Fläche von 7600 Quadratmetern erstrecken. Das ursprüngliche Gebäude der Firma, die 1874 als Betrieb für technische Textilien begann, macht nur noch einen kleinen Teil aus.

„Wichtig ist mir, dass wir weiter gesund wachsen – immer mit Rücksicht auf die Menschen.“

Die Kunststoffprodukte der GEK gehen in die ganze Welt.

In der Natur findet Volker Dreher die notwendige Entspannung. „Die erkunde ich am liebsten mit meiner Frau und unserem Hund, die vogtländische Landschaft mit ihren Wiesen, Wäldern und Bergen.“ Das ländliche Hauptmannsgrün, ein kleiner Ortsteil von Heinsdorfergrund, ist ein Rückzugsort und seine Wahlheimat geworden. „Ich spiele gerne Saxophon und Klarinette, aber nur noch im Familienkreis. Tennis spiele ich seit 1988 und bis heute noch gerne mit meiner Frau“, verrät er von sich. 

Zur Person

Vita Volker Dreher

  •  1973 in Schaffhausen/ Schweiz geboren
  •  Ausbildung zum Werkzeugmechaniker
  •  später Fortbildung zum Industriefachwirt
  •  von 2006 bis 2014 in der Geschäftsleitung eines großen Werkzeugbau in Rothenkirchen tätig