ABI-Befragung 2025

Befragung: 419 Abiturientinnen und Abiturienten

Im Januar 2025 wurden durch das Amt für Wirtschaft und Bildung des Vogtlandkreises 12 Gymnasien und 3 Berufsschulzentren mit 709 Abiturienten (lt. Statistischem Landesamt des Freistaates Sachsen vom 06.12.2024) zu ihren Vorstellungen für ihre weitere Entwicklung befragt. 

419 Abiturienten (226 weiblich, 178 männlich, 7 divers, 8 k. A.), aus 12 Gymnasien und 1 Berufsschulzentrum, dies entspricht 59,10%, nahmen an der Befragung teil.

Zielstellung war es, zu analysieren, wie viele der vogtländischen Abiturienten studieren werden, welche Fachrichtungen sie anstreben, wo sie studieren wollen, inwieweit sie Zukunftschancen für sich im Vogtland sehen und ihnen der Kontakt zur Heimatregion wichtig ist. Außerdem wurde befragt, welche Orientierungsmaßnahmen sie bei ihrer Studien- und Berufswahl unterstützt haben bzw. was sie sich gewünscht hätten.

Studierwilligkeit
Das erste positive Fazit ist: mehr als 3/4 (323=77,09%) der 419 Abiturienten wollen sofort studieren. 

Studienort / Thema Ausland 

Die meisten jungen Erwachsenen, 60,6% mit 254 Personen, möchten in Sachsen studieren. 38,4% wollen ein Studium in anderen Bundesländern aufnehmen und immerhin noch 6,2% zieht es ins Ausland.

Andere Bildungswege (Mehrfachnennungen)

62 (14,8%) der Befragten möchten nach Beendigung der Schule zunächst einen Beruf erlernen.

Das Sammeln von Auslandserfahrung ist für 30 (7,2%) der Abiturientinnen und Abiturienten wichtig. Das freiwillige soziale Jahr (21 Nennungen – 5,0%), die Bundeswehr (5 Nennungen – 1,2%), das freiwillige ökologische Jahr (2 Nennungen – 0,5%), ein Praktikum (8 Nennungen – 1,9%) und der Bundesfreiwilligendienst (2 Nennungen – 0,5%) ordnen sich entsprechend ein. 

8 Teilnehmende (1,9%) wissen noch nicht, was sie nach ihrem Abschluss machen wollen. 

38 Befragte haben die Absicht im Anschluss ein Studium aufzunehmen, aber 49 sind sich noch unschlüssig und 16 möchten nicht studieren.

Heimatregion - berufliche Perspektive 

54% der befragten Jugendlichen sehen eine berufliche Perspektive in ihrer Heimat.