Überraschend: Das Vogtland
„Das Vogtland überraschend anders – und zu jedem Zeitpunkt der richtige Ort. Für deinen Beruf, für deine Familie und für deine Zukunft.“
Das Vogtland präsentiert sich
Seine Protagonisten
- Dr. Anika Mehlis
- Tausche Bodenhaftung gegen Höhenflug
- Ronny Jäkel
- Zwischen Großstadtenge und Raum zum Leben
- Dr. Jan-Philipp Kunze
- Zwischen Zahnfee und Muse
Dr. Anika Mehlis
Eine der modernsten Skisprungschanzen am Schwarzberg im Vogtland. Ein Ort, der für Schnelligkeit, Mut und Perfektion steht, und damit für Menschen, die mehr wollen als das Alltägliche. Hier steht Anika. Sie ist Analog Astronautin, Systemische Beraterin und HP für Psychotherapie, Autorin, Wissenschaftlerin, Mutter und… Vogtländerin.
Was andernorts nach Widerspruch klingt, fügt sich hier selbstverständlich zusammen. Forschung und Fürsorge. Tiefes Arbeiten mit der menschlichen Psyche und Simulationen für künftige Marsmissionen. Hörsaal, Praxis, Wüste, Gebirge. Und parallel: Familie, Alltag, Freundschaften. Unter einem Dach. Im wahrsten Sinn.
Anika studierte Biologie und Umwelttechnik, promovierte und ging danach in die Selbstständigkeit. Mit einer eigenen Praxis im Vogtland. Heute lehrt sie an Hochschulen, begleitet Menschen therapeutisch, und testet als Analog Astronautin jene Grenzsituationen, die eines Tages in der Raumfahrt Fortschritte ermöglichen sollen. Isolation, Teamdynamik, Kommunikation unter Zeitverzug. Das ist hochkomplex und vor allem emotional grenzgängerisch.
Warum lebt sie im Vogtland? Weil man hier nicht wählen muss zwischen Stadt und Natur, zwischen Anspruch und Alltag, zwischen Karriere und Kindern.
Das Vogtland ist ein Raum für Kompromisse, im besten Sinn: ein Raum für viele Möglichkeiten. Für Menschen, die viel können, aber auch viel wollen, und ihr Leben nicht in Schubladen sortieren. Hier wohnen keine „Zurückhaltenden“, sondern Vorausdenkende. Menschen, die Freiheit nicht mit Lautstärke verwechseln, sondern Tiefe leben.
Vielleicht ist genau das die eigentliche Stärke dieser Region: Sie zieht jene an, die Gegensätze nicht auflösen müssen, sondern verbinden.
Ronny Jäkel
Die Talsperre Pöhl ist für viele ein Ausflugsziel – aber auch ein Ort, an dem Entscheidungen leichter fallen. Wo Wasser, Wald und Weite nicht nur Ruhefläche sind, sondern ein Rahmen, in dem Denken freier funktioniert. Ein Platz, der zeigt, was das Vogtland kann: Arbeitsleben nicht ausbremsen, sondern anders ermöglichen. Auch Ronny wollte beruflich kein Tempo rausnehmen, seitdem er (wieder) im Vogtland lebt. Als Mitglied der Geschäftsleitung und Prokurist der in der Deutschlandweit tätigen svt Schadensanierung GmbH trägt er Verantwortung für Strukturen, Projekte und Mitarbeitende – regional und darüber hinaus. Gearbeitet wird national. Gelebt aber wird im Vogtland.
Was andernorts als Gegensatz erzählt werden würde, ist hier Alltag: anspruchsvolles Business und ein Leben, das sich nicht in Pausen abspielt. Termine, Entscheidungen, Reisetage – und zwischendurch die Talsperre, der Camper, die Landschaft. Nicht als Rückzugsort, sondern als Teil eines funktionierenden Rhythmus. Arbeiten, denken, rausgehen, zurückkommen.
Das Vogtland bietet dafür einen Rahmen, der selten geworden ist: Nähe trotz Weitläufigkeit, Verlässlichkeit ohne Stillstand. Man kennt sich, man hilft sich -Unternehmensnetzwerke sind hier nicht laut, dafür tragfähig.
Vom Vogtland aus lassen sich regionale Märkte ebenso gut erreichen wie Projektpartner. Die Glasfaserinfrastruktur stimmt, die Wege sind klar, der Alltag kalkulierbar. Und nach einem intensiven Arbeitstag endet der Blick nicht im Stau, sondern im Freiraum.
Das Vogtland drängt sich nicht auf. Es verspricht keine Neuerfindung des Lebens. Es ermöglicht etwas Bodenständigeres – und oft Wertvolleres: ein stimmiges Nebeneinander von Arbeit, persönlicher Freiheit und einem Ort, der nicht permanent Aufmerksamkeit fordert.
Kein Entweder-oder. Sondern ein ruhiges, tragfähiges Sowohl-als-auch.
Dr. Jan-Philipp Kunze
Das Königliche Kurhaus in Bad Elster empfängt seit über 130 Jahren Gäste aus aller Welt. Heute ist es nicht nur historische Kulisse, sondern Resonanzraum für neue Lebensentwürfe. Denn, typisch Vogtland: Es geht nicht um große Auftritte, sondern um Orte, an denen echte Biografien wachsen.
Eine davon: Dr. Jan-Philipp Kunze. Ein Zahnarzt, der hier arbeitet, investiert und gestaltet – mit eigener Praxis, eigenem Labor und einem klaren Blick auf das, was ein gutes Leben trägt.
Sein Weg ist typisch für eine Region, in der nicht ‚entweder oder‘, sondern ‚sowohl als auch‘ kein Marketingversprechen ist, sondern Alltag: medizinische Selbstständigkeit und familiäre Nähe, unternehmerische Verantwortung und Lebensqualität, Professionalität und Bodenständigkeit – alles nicht nur im Einklang, sondern auch im Takt.
Jan-Philipp ist Hobby-Gitarrist. Wer in einer Band spielt, ist Teil des Rhythmus, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Vielleicht passt genau das so gut zum Vogtland. Denn wer hier praktiziert, entscheidet sich nicht gegen urbane Standards, sondern für einen Rahmen, in dem sie tragfähig werden. Die Region bietet etwas, das andernorts knapp geworden ist: Überschaubarkeit ohne Enge, verlässliche Strukturen, kurze Wege, ein Umfeld, in dem man gestalten kann.
Patienten gibt es überall – hier aber auch Zeit, Vertrauen und Kontinuität. Das schafft Stabilität. Für Praxen ebenso wie für Menschen.
Auch wirtschaftlich war es für ihn eine bewusste Entscheidung. Investitionen sind kalkulierbar, Räume entwickelbar, Netzwerke persönlich. Wer hier gründet, tut das nicht aus Mangel an Alternativen, sondern aus Überzeugung. Weil man arbeiten möchte, ohne das Leben auszulagern. Und leben, ohne die beruflichen Ambitionen zu relativieren.
Das Vogtland verspricht nichts Spektakuläres. Aber es ermöglicht viel: Verbindung statt Entscheidung, Tiefe statt Reizüberflutung.