Pressemitteilung 12.03.2026
Richard Köstner Gruppe: Neubau in Neustadt/Aisch als weiterer Meilenstein der Unternehmensgeschichte
Der vor kurzem fertiggestellte dreistöckige Neubau am Hauptsitz des mittelfränkischen Familienunternehmens beinhaltet großzügige Büro-, Ausstellungs- und Verkaufsflächen sowie Physiotherapiepraxis und Fitnessstudio.
Neustadt/Aisch. Dieses Gebäude ist ein sichtbares Statement, ein Meilenstein in der mittlerweile 92-jährigen Geschichte eines bodenständigen Unternehmens, das sich damit erneut zu seinem Standort Neustadt/Aisch bekennt.
Der im März 2026 eingeweihte Neubau ist der dritte und abschließende Bauabschnitt der modernen Firmenzentrale des überregional tätigen Fachgroßhändlers für Stahl, Bauelemente, Sanitärbedarf, Haustechnik, Werkzeuge und Befestigungstechnik. Die ersten beiden Abschnitte wurden bereits in den Jahren 2013 und 2015 erstellt. "Der Neubau war notwendig geworden, da wegen des Wachstums der vergangenen Jahre größere Flächen gebraucht wurden", erklärt Köstner-Vorstand Dr. Norbert Teltschik.
Auf der der Bundesstraße 470 zugewandten Front haben Besucher die Wahl zwischen zwei Eingängen. Der breitere führt einladend ins Erdgeschoss, wo auf einer Fläche von rund 3.000 qm die Verkaufs- und Ausstellungsflächen liegen. Neben der Bauelemente-Ausstellung mit Garagentoren, Haus- und Zimmertüren und dem Fachmarkt für Werkzeug und Maschinen wurde hier die Haushaltswarenabteilung mit hochwertigem Markensortiment für Privatkunden eingerichtet. Überdies wurde von dort ein direkter Zugang zur bestehenden Bäderausstellung geschaffen.
Der andere Eingang führt nach oben. Auf weiteren ca. 4.000 qm Nutzfläche wurden in den beiden Obergeschossen Büro-, Besprechungs-, Veranstaltungs- und Gemeinschaftsräume sowie eine Physiotherapiepraxis und ein Fitnessstudio untergebracht. Die beiden letzteren sind vermietet, bedeuten für die Köstner-Mitarbeiter trotzdem einen zusätzlichen Mehrwert.
Neubau vereint zahlreiche Verbesserungen
Durch die neugeschaffene Flächenaufteilung ergeben sich sowohl für Kunden als auch Mitarbeiter zahlreiche Vorteile und Verbesserungen. So befinden sich jetzt alle wichtigen Bereiche des Unternehmens am Stammsitz in einem Gebäude. Dies bedeutet mehr Übersichtlichkeit und kürzere Wege, nicht zuletzt auch durch die neuen Parkplätze direkt vor dem Eingangsbereich. Auch Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge sind hier vorhanden.
In den verschiedenen Sortimenten werden die Angebote nun übersichtlicher sowie dank der großen Fensterfronten mit mehr Tageslicht präsentiert. Die großzügigen Verkaufsflächen böten nun deutlich mehr Einkaufserlebnis und auch die neue Fliesenausstellung vor Ort mache den Besuch der Bäderausstellung für Kunden noch attraktiver, so Dr. Teltschik.
Weil man Verkaufsflächen in den Neubau verlagert hat, wurden im Altbau Flächen für ein neues Wareneingangslager frei. In der Folge hat man die Abläufe im Lager verbessert und dringend benötigte zusätzliche Kapazitäten geschaffen. "Durch die bessere Sichtbarkeit mit dem neuen Gebäude werden wir als leistungsfähiger Anbieter, aber auch als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen", so der Bauherr zufrieden.
Auch die Bereiche, die den Mitarbeitern vorbehalten sind, können sich sehen lassen. So wurde bei der Konzeption des Gebäudes bewusst darauf geachtet, den Anforderungen der modernen Arbeitswelt Rechnung zu tragen, betont Teltschik. Dazu zählen Klimatisierung, Beleuchtung, Farbgestaltung, ein zentraler Pausenraum für alle mit Dachterrasse, Begegnungsbereiche, Kreativ- und Ruheraum.
Mit den räumlichen Möglichkeiten und der technischen Ausstattung besitzt Köstner nun alle Optionen für Kundenveranstaltungen, die die Geschäftsleitung auch nutzen will.
„Klares Bekenntnis zu unserem Leitbild und zu New Work im Mittelstand“
Rund 220 Mitarbeitende aus Vertrieb, Logistik, Service und Verwaltung haben ihren Arbeitsplatz in der neuen Firmenzentrale. Das sind „genau die Menschen, die im Hintergrund dafür sorgen, dass wir täglich ‚Unternehmen am Laufen halten‘“, ergänzt Gero Gembruch, Personalleiter der Richard Köstner Gruppe und Geschäftsführer der Köstner Servicezentrum GmbH & Co. KG. „Für uns ist das Gebäude weit mehr als ein Bürostandort: Es ist ein Ort der Begegnung, des Austauschs und des gemeinsamen Wachstums. Hier wird unser Leitmotiv ‚Zusammen wachsen‘ ganz konkret erlebbar.“
Das Gebäude bezeichnet er als „ein klares Bekenntnis zu unserem Leitbild und zu New Work im Mittelstand“. Dies sagt er auch im Hinblick auf die bewiesene Ausbildungsqualität bei Köstner. Aktuell bildet das Unternehmen 25 junge Menschen in verschiedenen Berufen aus und versteht dabei Ausbildung als Investition in die Zukunft – ebenso wie die Modernisierung der Arbeitsplätze.
Nachhaltige Energieeffizienz dank Eisspeicher
Mit sichtlichem Stolz verweist der Köstner-Vorstand nicht zuletzt auf das nachhaltige Energieeffizienzkonzept des Gebäudes, einem Effizienzhaus gemäß KFW 55 mit einem innovativen Eisspeicher als zentralem Element. Dabei handelt es sich - einfach erklärt - um einen großen unterirdischen mit Wasser gefüllten Betonbehälter, der komplett im Erdreich vergraben ist.
Im Inneren befindet sich eine spiralförmig angeordnete Konstruktion zum Wärme- bzw. Kältetransport. So dient der Eisspeicher im Winter den Sole-Wasser-Wärmepumpen als Wärmequelle, im Sommer versorgt er das Gebäude mit Kälte. Ergänzt wird das umweltfreundliche und gleichzeitig energiesparende System durch sechs Luft-Wasser-Wärmepumpen.
12 Mio. Euro hat die Richard Köstner Gruppe in den Neubau investiert. Etwa drei Jahre dauerte der Projektablauf von der Genehmigung bis zur Fertigstellung. 2023 wurden die Bestandsgebäude abgerissen, 2024 der Rohbau erstellt, 2025 war der Ausbau an der Reihe, berichtet Karl Vogel, Geschäftsführer des Tochterunternehmens Köstner Fachzentrum GmbH, über den vergleichsweise kurzen Zeitraum.
Dabei gab es einige Herausforderungen zu überwinden. Eine entstand bei der Anbindung an die Bestandsgebäude durch die unterschiedlichen Raumhöhen. Aufgrund der Bodenbeschaffenheit erwies sich auch die Gründung als kompliziert. So mussten Bohrpfähle von 30 cm im Durchmesser und bis zu 18 Metern in der Länge versenkt werden, die nun die gesamte Last des Gebäudes tragen.
"Weiterhin wollten wir das Regenwasser vom gesamten Gelände nicht über die Kläranlage entsorgen und haben für das Oberflächenwasser extra Reinigungsanlagen einbauen lassen und ein Biotop geschaffen", erzählt Karl Vogel noch.
Vom Neubau profitieren alle Geschäftsbereiche
Nicht nur die im Neubau untergebrachten Bereiche Servicezentrum und Fachzentrum profitieren von der abgeschlossenen Baumaßnahme, sondern auch der Geschäftsbereich Stahlhandel, der an vier Standorten, u. a. im benachbarten Diespeck, beheimatet ist. Dessen Geschäftsführer Andreas Heilmann freut sich über das Mehr an Strahlkraft durch das fertiggestellte Projekt.
Der Stahlhandel bewegt sich in einem anhaltend herausfordernden Marktumfeld. Den Unsicherheitsfaktoren setzt Köstner seine regionalen Stärken mit langfristig gewachsenen Verbindungen in die heimische Baubranche und Handwerksbetrieben entgegen. "Unsere Stärke liegt dabei in unserer regionalen Nähe, unserer Servicequalität und der Fähigkeit, schnell Entscheidungen zu treffen", so Heilmann, und weiter: "Als mittelständisches Familienunternehmen denken wir nicht in Quartalen, sondern in Generationen. Diese Haltung gibt uns Stabilität – auch in einem volatilen Marktumfeld."
Dieser Optimismus gilt für die gesamte Unternehmensgruppe und spiegelt sich fundamental im neuen Gebäude wider.

