ABI-Befragung 2026

Befragung: 12 Gymnasien und 3 Berufsschulzentren mit 695 Abiturienten

Im Januar 2026 wurden durch das Amt für Wirtschaft und Bildung des Vogtlandkreises 12 Gymnasien und 3 Berufsschulzentren mit 695 Abiturienten (lt. Statistischem Landesamt des Freistaates Sachsen vom 08.01.2026) zu ihren Vorstellungen für ihre weitere Entwicklung befragt. 

431 Abiturienten (244 weiblich, 178 männlich, 4 divers, 5 k. A.), aus 11 Gymnasien und 1 Berufsschulzentrum, dies entspricht 75,75%, nahmen an der Befragung teil.

Zielstellung war es, zu analysieren, wie viele der vogtländischen Abiturienten studieren werden, welche Fachrichtungen sie anstreben, wo sie studieren wollen, inwieweit sie Zukunftschancen für sich im Vogtland sehen und ihnen der Kontakt zur Heimatregion wichtig ist. Außerdem wurde befragt, welche Orientierungsmaßnahmen sie bei ihrer Studien- und Berufswahl unterstützt haben bzw. was sie sich gewünscht hätten.

Studierwilligkeit

Das erste positive Fazit ist: mehr als 3/4 (320=74,24%) der 431 Abiturienten wollen sofort studieren. 

Studienort / Thema Ausland 

Die Hälfte der Teilnehmenden, 222 = 51,5%, möchten in Sachsen studieren. Aber auch 38,5% wollen ein Studium in anderen Bundesländern aufnehmen und 7,7% zieht es ins Ausland.

Andere Bildungswege (Mehrfachnennungen)

92 (21,3%) der Befragten möchten nach Beendigung der Schule einen Beruf erlernen.

Das Sammeln von Auslandserfahrung ist für 31 Abiturientinnen und Abiturienten (7,2%) wichtig. Das freiwillige soziale Jahr (4,4%), ein Praktikum (1,9%), die Bundeswehr (1,6%), das freiwillige ökologische Jahr (0,5%) und der Bundesfreiwilligendienst (0,2%) ordnen sich entsprechend ein. 

7 Teilnehmende (1,6%) wissen noch nicht, was sie nach ihrem Abschluss machen wollen. 

58 der Befragten haben die Absicht im Anschluss ein Studium aufzunehmen, aber 53 sind sich noch unschlüssig und 28 möchten nicht studieren.

Heimatregion - berufliche Perspektive 

50 % der befragten Jugendlichen sehen eine berufliche Perspektive in ihrer Heimat.