Karsten KrollEin attraktiver Arbeitgeber der Region

Krankenhäuser, Industrieanlagen, Kulturstätten, Kindergärten, Straßen oder Brücken - die 52 Mitarbeiter der Bauplanung Plauen GmbH tüfteln an vielen individuellen Aufträgen.

In der Regel sind sie Architekten und Ingenieure. Ihr Chef Karsten Kroll erklärt: "Wir tragen viel Verantwortung,dürfen durch unsere tägliche Arbeit ständig dazulernen und wir brauchen uns nicht verstecken: Wir konkurrieren mit Kollegen aus den großen deutschen Ballungszentren - und können mehr als nur mithalten." Als Diplom-Ingenieur fing Karsten Kroll im Jahr 1999 in dem Unternehmen an, als Geschäftsführer hält er seit 2006 die Fäden in der Hand. Er formuliert ein klares Ziel: "Wir wollen weiterhin national und international wettbewerbsfähig bleiben. Dazu ist eines besonders wichtig:Gute Mitarbeiter." Und er hat einige Vorteile parat, die das Vogtland und speziell die Bauplanung Plauen zu bieten haben.

Das Vogtland und seine Standort-Vorteile

Karsten Kroll bringt es auf den Punkt: „Man kann als Architekt oder Ingenieur von Plauen aus an großen, anspruchsvollen Aufgaben arbeiten - weit über die vogtländischen Grenzen hinaus. Im Vogtland lebt man unter Bedingungen, die bodenständig sind. Die Grundstückspreise und Mieten erlauben es, sich eine gute Existenz aufzubauen.“ Heute ist Geschäftsführer Kroll 52 Jahre, zur Wendezeit stand er selbst vor der Frage, ob er in seiner vogtländischen Heimat bleiben soll. „Ich hatte in Weimar Bauingenieurwesen studiert und wurde in dieser Umbruchzeit gerade fertig. Aufgewachsen bin ich in Falkenstein, aber wir hatten verwandtschaftliche Beziehungen nach Westdeutschland, die einen Neustart dort erleichtert hätten.“ Die junge Familie, zu der seine Frau als Zahnärztin und zwei kleine Kinder gehörten, entschied sich trotzdem für das Vogtland. „Wo gab es für einen Bauingenieur mehr zu tun als hier, wo die komplette Infrastruktur aufgebaut werden musste“. Zu seinen ersten großen Aufträgen gehörte die Erschließung des Industrie- und Gewerbegebietes Neuensalz/ Nord. Später übernahm er für die Bauplanung Plauen die Projektsteuerung für die Verkehrs- und Freianlagen der örtlichen Stadtgalerie, die Anfang der 2000er Jahre entstand. „Wir mussten die Gleise, Rohre, Straßen und viele anderen Dinge neu anordnen.“ Heute gibt er gut ausgebildeten, jungen Leuten den Rat:

„Im Vogtland kann man gut Geld verdienen, sich aber mehr leisten als in Ballungszentren. Hier kann man die Kinder noch draußen spielen lassen, und die Kindergartenversorgung ist gut. Das Vogtland ist ein Ort, wo man dazugehören kann, wo sich andere darüber freuen, wenn sich junge Leute für ein Leben vor Ort entscheiden. In den sogenannten angesagten Regionen wartet niemand, da ist man einer von vielen.“

Auch die zentrale Lage lobt Kroll: „Ich fahre über 50.000 Kilometer im Jahr - viele wichtigen Metropolregionen sind in rund drei Stunden erreichbar.“ Der Plauener Firma sei es gelungen, ein fester Vertragspartner von internationalen Konzernen zu sein. Das Haus vereint die verschiedenen Bereiche Architektur, Tiefbau, Verkehrsbau, Tragwerksplanung und Haustechnik. Kroll: „Dass alle Bereiche unter einem Dach vereint sind, ist recht selten. Dadurch können wir komplexe Planungsaufgaben konzentriert, effektiv und in kurzer Zeit abwickeln. Die  verschiedenen Mitarbeiter kennen sich und arbeiten dadurch gut zusammen.“

Zur PersonKarsten Kroll

Vita

  • 1963 in Rodewisch geboren
  • in Falkenstein aufgewachsen
  • 1985-91 Studium zum Diplom-Bauingenieur in Weimar
  • ab 1999 in der Bauplanung Plauen GmbH als angestellter Ingenieur tätig
  • ab 2006 Geschäftsführer und Gesellschafter der Bauplanung Plauen GmbH
  • verheiratet, zwei Kinder