Dr. med. Stefanie StrobelDie warme und menschliche Atmosphäre ist unsere Stärke

Dr. med. Stefanie Strobel
Dr. med. Stefanie Strobel

Meine Heimat ist die Pfalz, meint Dr. med. Stefanie Strobel. „Zuhause fühle ich mich aber da, wo Menschen sind, die das Herz erwärmen“, fügt die Gynäkologin an. Und das  ist bei der 41jährigen im Vogtland, denn hier ist sie im Brustzentrum Vogtland des Klinikums Obergöltzsch in Rodewisch tätig, lebt mit ihrem Mann und ihrer zweijährigen Tochter Natalie in Auerbach.

Groß geworden ist Stefanie Strobel in Ludwigshafen, hat dort auch das Abi abgelegt. Danach studierte sie in Heidelberg und Mannheim Medizin. Über Worms kam sie ans Brustzentrum Fürth. In dieser Zeit lernte sie ihren Mann kennen, einen Vogtländer aus Auerbach.

“Viele Jahre bin ich gependelt, war am Wochenende hier, auch immer mal eine Woche. Da habe ich das Vogtland kennen, lieben und schätzen gelernt.“

Vor allem private Gründe waren dann auschlaggebend, dass Auerbach der Wohnort der Familie wurde und sie vom Brustzentrum Fürth in das nach Rodewisch wechselte.

„Da war meine Tochter schon unterwegs. Der ärztliche Direktor meinte nur, Kinder gehören zu uns, wir planen langfristig mit ihnen. Das hat mich sehr beeindruckt“,

erzählt die junge Ärztin. Dadurch ist sie quasi erst seit Oktober 2017 richtig im Klinikum angekommen. Weil verdienstvolle Ärzte in den Ruhestand wechselten, wurde sie von der Klinikleitung gefragt, ob sie eine leitende Funktion übernehmen mag.

Dr. med. Strobel bereitet eine Ultraschall-Untersuchung vor.
Dr. med. Strobel bereitet eine Ultraschall-Untersuchung vor.

So ist sie jetzt als 1. Oberärztin im Brustzentrum tätig.

„Wichtig ist für mich vor allem, dass wir ein tolles Ärzte- und Pflegeteam sind. Unsere Schwestern sind menschlich außergewöhnlich engagagiert“,

nennt die Ärztin einen Grund, warum ihr die Arbeit in Rodewisch viel Freude bereitet und ergänzt:

„Viel wichtiger ist aber: wenn sich alle wohlfühlen im Team, dann ist jeder einzelne leistungsfähiger, das kommt letztlich unseren Patienten zugute. Die warme und menschliche Atmosphäre ist unsere Stärke im Brustzentrum.“

Ein weiterer Grund, warum sich angehende und junge Ärzte für eine Tätigkeit im Klinikum Obergöltzsch entscheiden sollten, sind die Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung. Damit verbunden sind auch Chancen der beruflichen Entwicklung, um so sesshaft zu werden.

„Schließlich will die Klinik Kontinuität“,

so die Oberärztin, die selbst auch als Ausbilderin tätig ist.

Drei aus einem starken Team: Ines Sporn leitende Schwester im Brustzentrum, Claudia Nebe, Ärztin in Weiterbildung, und Dr. med. Stefanie Strobel (von links). Fotos: Brand-Aktuell
Drei aus einem starken Team: Ines Sporn leitende Schwester im Brustzentrum, Claudia Nebe, Ärztin in Weiterbildung, und Dr. med. Stefanie Strobel (von links). Fotos: Brand-Aktuell

Anziehend ist aber nicht nur das positive Arbeitsumfeld in der Klinik, sondern das Vogtland überhaupt.

„Ich bin in der Pfalz groß geworden, also auch in einer ländlichen Gegend. Das Vogtland ist ebenso reizvoll, hat Wasser und Berge, man kann schwimmen, wandern, walken, im Winter auf Skiern durch die Wälder laufen. Auch kulturell wird viel Abwechslung geboten. Der Freizeitwert des Vogtlands ist also extrem hoch“,

schwärmt die frühere Leichtathletin. Und mit ihrem E-Bike, das sie gerade zum Geburtstag bekommen hat, radelt sie auch gerne gemeinsam mit ihrer Tochter.

„Mein liebster Ort im Vogtland ist aber auf jeden Fall mein Zuhause in Auerbach“,

so Dr. med. Stefanie Strobel.