AktuellEin Sommernachtstraum - Ballett von Annett Göhre nach William Shakespeare

| Lebensraum

6 Vorstellungen Vogtlandtheater Plauen (18.01., 19.01., 27.01., 03.02., 27.04., 14.05. 2019)

Zum Stück

Hermia liebt Lysander und nicht den von ihrem Vater bestimmten Demetrius, der wiederum die Liebe von Hermias Freundin Helena zurückweist. Die Paare treffen im Wald aufeinander, wo der Elfenkönig Oberon seiner Frau Titania mit Hilfe seines Dieners Puck eine Lektion erteilen will. Mit dem Saft einer Wunderblume, der zwei Menschen in Liebe entflammen lässt, will Oberon Titanias Zuneigung zurückgewinnen. Puck macht sich außerdem einen Spaß daraus, auch die vier Liebenden in verblüffenden Konstellationen durcheinander zu würfeln.

Die tänzerische Ausdeutung dieser Verwicklungen der Geschlechter sowie der Traum- und Alltagsebenen ermöglichen einen neuen Blick auf William Shakespeares berühmteste Komödie. So treiben Annett Göhre und Mireia Vila Soriano in poetischen Bildern die Sinnlichkeit und den Unsinn der Vorlage wortwörtlich auf die Spitze. Die Ebenen werden durch kontrastierende Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy, Igor Stravinsky und Albert Roussel, live gespielt vom Philharmonischen Orchester Plauen-Zwickau, verstärkt.

Dramaturgie
Ulrike Cordula Berger 

Philharmonisches Orchester Plauen-Zwickau

Spieldauer 1 h 20 min ohne Pause


Pressestimmen
Ich war gestern Abend vom ersten Moment an gebannt. Die Faszination wurde immer stärker. Was auch viel mit der besonderen Raumwirkung zu tun hatte, denn diese wurde einbezogen in die Inszenierung, in die Choreografie von Annett Göhre, in der Ausstattung von Mireia Vila Soriano und im Licht von Enrico Burek auf der großen freien Fläche vor dem Orchester. […] In Annett Göhres Choreografie sind Menschen auf der Suche nach sich selbst. So kommen auch unterschiedliche Stile des Tanzes und des Balletts zusammen. Das geht von neoklassischen Zitaten schönster Hebefiguren im Pas de deux ganz schnell über in zeitgenössischere Varianten des Balletts.  Da macht alles Sinn. […] Die wunderbaren Traumtänzerinnen und -tänzer […] sind immer authentisch, individuell und glaubwürdig, als sei es für sie lebensnotwendig, immer wieder durch Parallelwelten zu tanzen. Und dies in wunderbarer Musikalität, als hätten sie diese Klänge in sich und staunten darüber, dass sie sie hören können, dass sie sich danach bewegen in diesem "Sommernachtstraum".  Natürlich gehen entscheidende Klangimpulse vom Spiel des Philharmonischen Orchesters Plauen-Zwickau unter der Leitung von Vladimir Yaskorski aus. Da spannt sich ein wunderbarer Bogen vom zarten Streicherklang des flirrenden Beginns über die Dynamik der musikalisch gestalteten Irrungen und Wirrungen bis zum wiederum sehr zarten Ausklang.  (…) Ein großer Wurf.
Boris Michael Gruhl, MDR Kultur

https://www.theater-plauen-zwickau.de/index.php

Ein Sommernachtstraum - Ballett von Annett Göhre nach William Shakespeare   - Bild 1
Ein Sommernachtstraum - Ballett von Annett Göhre nach William Shakespeare   - Bild 2
Ein Sommernachtstraum - Ballett von Annett Göhre nach William Shakespeare   - Bild 3